In dieser Arbeit verbinde ich Fragmente meines Alltags mit Kindheitserinnerungen. Zu sehen sind Details aus meiner Wohnung, das Bild meiner Tochter nach einer Fotografie und die Stockrosen aus dem Garten meiner Großmutter, an den ich mich aus meiner Kindheit erinnere. Während des Malens haben sich diese Motive nach und nach verändert, sind verschwommen und ineinander übergegangen, bis etwas Neues entstanden ist – ein Raum, in dem Gegenwart und Vergangenheit gleichzeitig zu existieren scheinen.
Mich interessiert, wie einzelne Momente unseres Lebens in den fortwährenden Fluss der Zeit eingehen. Jeder Moment ist einzigartig und zugleich mit allem verbunden, was vor ihm war und was danach kommt. In dieser Arbeit wollte ich dieses Gefühl der Kontinuität vermitteln – wenn das Persönliche Teil von etwas viel Größerem wird, das über unsere eigene Erfahrung hinausgeht.
Acryl, Ölpastellkreiden auf Leinwand
100 × 150 cm